Entstehung & Philosophie

Angelika Brinkmann von cum corde beim Sammeln von Kräutern

Fernab meines bisher Erlernten und Erlebten habe ich mich in den vergangenen Jahren auf den Weg gemacht herauszufinden, wie mein Anteil aussehen kann, mit den Ressourcen, die die Natur im Moment noch für uns bereithält, umzugehen und sie nicht nur zu schützen sondern auch zu erhalten.

Die Beschäftigung mit der Frage, was Menschen guttut, hat mich meine Leidenschaft für das Feld der Pflanzen & Kräuter entdecken lassen. Intensiv habe ich die Pflanzen „auseinandergenommen“ und untersucht. Ich habe Auszüge gemacht, Cremes und Öle hergestellt und dabei herausgefunden, welche Teile von jeder Pflanze verwendet werden können (Wurzel – Blatt – Blüte – Samen).

Durch das bewusste Einlassen auf die Heilkräuter habe ich versucht, Ihrer Essenz auf die Spur zu kommen. Ein Jahr habe ich mir Zeit genommen, um mich auf jede einzelne Pflanze in Ruhe einzustellen. Viele Wochenenden war ich damit beschäftigt, meine Pflanzen mit Aquarellstiften zu zeichnen. Das Malen war mein Weg, mich den Kräutern zu nähern, sie gleichsam zu verstehen und sämtliche Liebe, die ich aufbringen konnte, in sie hineinzugeben.

cum corde bedeutet auch: Durch mein Herz zum Bild, durch mein Herz zur Essenz der Pflanze. Die Zeichnungen, die in dieser Stimmung und stiller Zwiesprache entstanden sind, habe ich ganz bewusst nicht verbessert oder retuschiert.

 

 

Über mich

Angelika Brinkmann PortraitIch, Angelika Brinkmann (*1964), lebe in München und Schondorf am Ammersee. Seit gut 25 Jahren bin ich Goldschmiedin und designe Schmuck als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier:

Angelika Brinkmann Schmuck in München

Nach zusätzlichen Ausbildungen in Kinesiologie, Kräuterpädagogik und Phytotherapie habe ich das cum corde – Kräuterkartenset entwickelt.

Die Suche vor der eigenen Haustüre war mir dabei besonders wichtig. 98% aller Kräuter & Pflanzen, die ich für cum corde verwende, sind in unserem heimischen Bereich angesiedelt. Ich habe sie bewusst ausgesucht und biologisch angebaut. Bis heute kümmere ich mich im Garten fast ausschließlich um diese 49 Pflanzen.

Mit cum corde kann ich meine beiden beruflichen Schwerpunkte verbinden: Schmuck und Heilpflanzen verschmelzen miteinander und erschaffen so ein Drittes. Meine Überzeugung ist, dass bereits das Wissen um die individuelle Heilkraft der Pflanzen, die wir auf der Haut tragen, genügt, um körperlich und seelisch eine Wirkung zu entfalten, die uns unterstützt, hilft und heil werden lässt.

Meine Botschaft ist einfach und simpel: Wenn wir es schaffen, uns selbst zu vertrauen und unsere eigenen Selbstheilungskräfte mobilisieren, dann können wir wieder zu unserer eigenen Mitte zurückfinden.

Dank

Nur gemeinsam mit Menschen, die mir nahestehen, konnte ich cum corde umsetzen.
Mein Dank gilt besonders Silke Witzsch, Mia Lange, Christiane Seiwald, Renate Fiedler, Kerstin Möller, Claudia Korthaus und Suse Güllert.
Jede hat ihre ganz persönliche Leidenschaft in die Entstehung des Kräuterkarten-Sets hineingegeben. Sie haben mir in langen Gesprächen geholfen herauszufinden, wohin die Reise geht. Haben mir Selbstsicherheit und Vertrauen gegeben, mich in der Umsetzung von cum corde bestärkt, geduldig begleitet und ergänzt.

Ich bin sehr dankbar dafür!